Tipps für den tabellarischen Lebenslauf

Tipps für den tabellarischen Lebenslauf

Du möchtest dich für den passenden Beruf bewerben, weißt aber noch nicht wie du starten sollst? Dann solltest du unbedingt mit einem Lebenslauf beginnen. Ganz gleich für welchen Beruf du dich bewirbst: ein Lebenslauf in tabellarischer Form hat sich bei den meisten Arbeitgebern etabliert. Selbst bei kleineren Jobs, für die du nicht auf Vollzeit bewirbst, empfiehlt es sich diesen tabellarisch zu halten.

Sicherlich hast du schon oft davon gehört, dass eine Bewerbung mit solch einer Auflistung ausgestattet sein sollte, doch du weißt nicht, wie sich diese im Idealfall umsetzen lässt. Mit diesen Tipps für den tabellarischen Lebenslauf gelingt auch dir das Aufsetzen einer professionellen Bewerbung in kürzester Zeit.

Mit einem professionellen Lebenslauf punktest du bei jeder Stellensuche

Sobald du dich für ein Arbeitsangebot entschieden hast, gilt es sich professionell auf die Stellenausschreibung zu bewerben. Hierfür wird in der Regel eine Bewerbung benötigt, die neben Kopien deiner Zeugnisse oder Abschlüsse auch ein Anschreiben enthalten soll. Essenziell und informativ von wichtiger Bedeutung, ist zudem die Erstellung eines Lebenslaufs, den jeder Arbeitgeber von dir erwarten wird. Der Vorteil eines solchen Lebenslaufes besteht in seiner übersichtlichen Darstellung der wichtigsten Momente deines Lebens, wie deinem schulischen und deinem beruflichen Werdegang. Hier sind die wichtigsten Daten und Fakten zusammengefasst und geben darüber Aufschluss, wie du dich im Laufe der Zeit entwickelt hast und wie deine Karriere vorangeschritten ist. Der Arbeitgeber erkennt durch das Überfliegen eines Lebenslaufes sofort deine Stärken und Qualitäten und du wirst zu einem interessanten Kandidaten. Viele Personalbüros sehen anhand deines Lebenslaufs auch, ob du dich tatsächlich um die jeweilige Arbeitsstelle bemüht hast. Daher solltest du unbedingt die angeforderten Richtlinien einhalten und deinen Lebenslauf nicht willkürlich aufsetzen, sondern diesen tabellarisch erfassen.

Tipp 1: Das Layout des tabellarischen Lebenslaufes

Das Aufsetzen deines Lebenslaufs erfolgt nach festgesetzten Mustern.

Wenn der Lebenslauf aufgesetzt wird, sollte dieser im besten Falle tabellarisch umgesetzt werden. Dabei geht es jedoch nicht darum, dass die Tabelle sichtbare Trennlinien besitzen soll. Meist werden Lebensläufe daher ohne Trennlinien umgesetzt. Die Auflistung der schulischen und beruflichen Lebensabschnitte erfolgt von oben nach unten. Verschiedene Spalten halten die nötigen Informationen bereit. In der Regel ist es so, dass Daten auf der linken Seite vermerkt werden. Auf der rechten Seite erscheint die passende Information zum Datum. So trägst du beispielsweise auf der linken Seite das Datum von Anfang bis Arbeitsende deiner letzten Arbeitsstelle ein, die rechte Spalte enthält passend dazu die Bezeichnung deines Arbeitgebers und die Berufsbezeichnung. Obwohl das Layout eines Lebenslaufes anpassbar ist, verläuft es dennoch nach festgelegten Mustern, die sich bei jedem Lebenslauf stark ähneln. In ihrer Aufstellung sind sie alle tabellarisch angelegt. Achte auf eine klare Gliederung der einzelnen Bereiche und gestalte das Layout nicht unnötig kompliziert. Ganz oben auf dem Blatt steht der Name, in gut leserlicher Schriftart und in einer Schriftgröße, die sich leicht von den anderen Schriftgrößen des Lebenslaufs abhebt. Danach folgt die Unterteilung tabellarisch in „Persönliche Daten“ oder auch „Persönliche Angaben“ sowie „Berfuliche Laufbahn“. Die Überschriften der beiden unterteilten Bereiche sollten, aufgrund der einfacheren und übersichtlicheren Lesbarkeit, ebenfalls etwas größer als die nachfolgenden Informationen gestaltet sein. Die persönlichen Informationen eines Lebenslaufes umfassen ungefähr das oberste Drittel des Blattes. Danach folgt die „Berufliche Laufbahn“ oder die „Berfuliche Erfahrung“, die individuell in der Länge schwanken kann. Anschließend folgen die „Ausbildungen“ sowie „Weitere Qualifikationen“. Ein Foto, rechts oben am Rand des Lebenslaufs, vervollständigt das Layout.

Tipp 2: Weniger ist mehr

Reduziere Ausformulierungen und lege Wert auf wichtige Fakten

Dein Lebenslauf stellt tabellarisch eine Übersicht deines Werdegangs dar. Je nach Alter oder Laufbahn kann der Platz hierfür auf einem Blatt schon etwas eng werden. Es empfiehlt sich dennoch deinen Lebenslauf nicht zu kürzen, wenn deine berufliche Laufbahn aus wichtigen Abschnitten besteht, die erwähnt werden sollten. Verzichten solltest du hingegen auf lange Anmerkungen oder Erklärungen, weshalb du wie lange und wo gearbeitet hast. Diese Fragen erschließen sich selbstständig aus den angegeben Daten, die du an die linke Seite schreibst. Falls dein zukünftiger Arbeitgeber Interesse an dir zeigt, wird er dich persönlich zu den jeweiligen Arbeitsabschnitten deines bisherigen Lebens befragen.

Tipp 3: Sortierung

Weshalb der Jetzt-Zustand gefordert wird

Der künftige Arbeitgeber ist nicht nur daran interessiert, was du in der Vergangenheit gemacht hast, sondern möchte vor allem in Erfahrung bringen, wo du vor kurzem standest und aktuell stehst. Der Jetzt-Zustand ist für deinen Arbeitgeber daher von wichtiger Bedeutung. Der Jetzt-Zustand fließt dabei außerdem in deinen Lebenslauf mit ein. Wenn du deinen Lebenslauftabellarisch sortierst und deine Berufserfahrung oder deine berufliche Laufbahn angibst, empfiehlt es sich, den aktuellen Stand an die oberste Stelle zu setzen. Die Auflistung beginnt also mit der letzten Beschäftigung und endet mit dem Beginn deiner beruflichen Laufbahn. Dies hat seinen Grund, denn dein Arbeitgeber oder das zuständige Personalbüro fokussiert seinen Blick darauf, wo du zuletzt Erfahrungen gesammelt hast. Alles was zu weit in der Vergangenheit zurückliegt, rutscht daher aus gutem Grund an das Ende der Tabelle.

Tipp 4: Saubere Trennung

Schaffe Platz auf deinem Lebenslauf und sorge für Absätze

Dein Lebenslauf sollte sich nicht nur an das geforderte Layout halten und die nötigen Informationen beinhalten, sondern auch lesbar sein. Die jeweiligen Abschnitte müssen klar voneinander getrennt sein, damit selbst die hektischste Personalstelle binnen Sekunden die wichtigsten Fakten deiner Auflistung erfassen kann. Achte also darauf, dass du genügend Platz zwischen den einzelnen Abschnitten lässt, damit sich diese optimal voneinander abheben. Auch die Einhaltung der Schriftgrößen ist von wichtiger Bedeutung. Falls du zu wenig Platz besitzt, um alle nötigen Informationen auf ein Blatt unterzubringen, solltest du besser auf ein weiteres Blatt ausweichen, anstatt den Lebenslauf in zu kleiner, unlesbarer Schriftgröße zu gestalten. Arial und Times New Roman sowie eine Schriftgröße zwischen 9 und 11 bewegt sich im sicheren Rahmen. Als Alternative lässt sich die Schriftart Verdana verwenden. Verzichtet werden sollte insgesamt auf abstrakte oder witzige Schriftarten, die ein unseriöses Gesamtbild abgeben. Auf dem Lebenslauf lässt sich auch deine Unterschrift integrieren, obwohl diese nicht zwingend gefordert wird. Falls du merkst, dass die Unterschrift zu viel Platz einfordert und dadurch das Layout verzerrt wird, solltest du besser auf diese verzichten. Zusammen mit dem beigelegten, persönlichen Anschreiben, besitzt dein Lebenslauf die eingeforderte Gültigkeit.

Layout des Lebenslaufs – mit diesen Tipps punktest Du

Seien wir mal ehrlich, zwar sollte es bei einem Lebenslauf lediglich um den Inhalt handeln, wenn aber alle Daten kreuz- und quer aufgelistet und durcheinander sind, sind die Chancen auf eine Einstellung nicht gerade groß. Hier kommt es auf das richtige Layout an. Auf was genau Du beim Erstellen deines Lebenslaufs achten musst, zeigen wir dir im Folgenden.

Zunächst einmal gibt es eine festgelegte Reihenfolge, wie Du Deine auflisten solltest. Die Überschrift sollte ganz einfach „Lebenslauf“ oder „Curriculum vitae“ lauten, welche der beiden Du nimmst steht Dir aber frei. Als nächstes folgen persönliche Daten, wie Vor- und Nachname, Geburtstag und -ort und die Anschrift. Und jetzt der erste Unterschied zu anderen Bewerbungen: Du gibst auch die Position an, die Du anstrebst. Hiermit signalisierst du dem Personaler, dass die Bewerbung speziell für ihn angefertigt wurde und hebst Dich aus der Menge heraus. Der nächste Baustein Deines Layouts ist wie gewöhnlich der berufliche Werdegang und danach die einzelnen Stationen Deiner Ausbildung, wobei diese Abschnitte nach amerikanischem Vorbild umgekehrt chronologisch aufgebaut werden. Anschließend erwähnst Du die verschiedenen Praktika, die du im Laufe deines Lebens absolviert hast. Zertifikate dazu legst Du üblicherweise in den Anhang deiner Bewerbung. Mit den Abschnitten Qualifikationen und Interessen rundest Du Deine Lebenslauf ab. Du punktest natürlich umso mehr, je besser deine Qualifikationen zu deiner angestrebten Position passen. Auch hier legst Du Zertifikate in den Anhang. Besiegelt wird das ganze dann mit Deiner eigenhändigen Unterschrift, sowie Ort und Datum.

Klassisch arbeitest Du die verschiedenen Punkte zu den Überschriften untereinander ab. Um aber ein bisschen mehr Individualität einzubringen und Kreativität zu zeigen, bietet es sich aber auch an, die verschiedenen Punkte in zwei Spalten nebeneinander anzuordnen. Als nächstes kommen wir zur Formatierung und zu den Abständen, die sich auch klar festlegen lassen. Der Seitenrand oben beträgt 4,5 cm, der Seitenrand unten 2,5 cm, der linke Seitenrand 2,5 cm und der rechte Seitenrand 2cm. Der Zeilenabstand beträgt üblicherweise eine Zeile. Als letztes widmen wir uns der Schrift. Hierbei solltest Du einige Schriftarten unbedingt vermeiden, da sie nicht die notwendige Seriosität widerspiegeln. Dazu gehören neben Times New Roman Arial, Impact, Courier und Futura. Benutze am Besten Calibri, Helvetica oder Cambria. Klassischerweise benutzt man Schriftgröße 12. Wenn Du all diese Tipps zum Layout deines Lebenslaufs beachtest, bist du definitiv auf der sicheren Seiten. Jetzt musst Du nur noch mit dem passenden Inhalt überzeugen!