Lebenslauf Muster & Vorlagen für die Bewerbung

Lebenslauf Muster und Vorlagen – kostenfrei zum Download

Der Lebenslauf ist der wichtigste Bestandteil der Bewerbung. Personaler ziehen sich die wichtigsten Informationen aus dem Lebenslauf und bekommen so einen strukturierten Überblick über den Bewerber. Also: Was kommt rein? Was kommt nicht rein? Wir müssen uns also Gedanken über Inhalt und Aufbau machen. Ein Lebenslauf enhält die bisherigen Stationen Ihres Beruflichen Werdegangs, Angaben zu Ihrer Ausbildung, Berufserfahrung und erworbenen Qualifikationen. Unsere hier aufgeführten Muster und Vorlagen werden Ihnen eine Hilfestellung sein den optimalen Lebenslauf zu erstellen. In der Detailsansicht der Muster können Sie sich einen besseren Überblick verschaffen. Sie können das Muster herunterladen und nach Ihren Vorlieben gestalten und anpassen. Weitere Informationen und Muster für den Lebenslauf finden Sie am Ende dieser Seite.


Der Lebenslauf – ein wichtiges Puzzle-Teil in der Bewerbung. Neben dem Bewerbungsschreiben das wichtigste Instrument, um beim potentiellen neuen Arbeitgeber zu punkten. Für viele Arbeitgeber hat der Lebenslauf eine höhere Aussagekraft, als alle anderen Dokumente der Bewerbung, wie Anschreiben und Co.

Machen Sie sich bewusst – Der richtige Lebenslauf entscheidet!

Die immer gleichen Floskeln im Bewerbungsanschreiben machen die wenigsten Personaler glücklich. Auf der anderen Seite: Was will und soll der Bewerber auch auf knapp 30 Zeilen zu Papier bringen? Unsere Erfahungen haben gezeigt, dass der Lebenslauf meist zuerst von Recruitern gelesen bzw. überflogen wird – um schneller auszusortieren. Des Weiteren zeigt eine empirische Studie der Uni Bamberg mit 7.000 Stellensuchenden und Karriereinteressierten im Internet, dass das wichtigste Instrument für Stellensuchende der Lebenlauf ist. Als Orientierung und Vorlage helfen dir unsere Bewerbungsmuster und Vorlagen.

  • Der Lebenslauf wird meist zuerst gelesen!
  • Lebenslauf an die Bewerbung / Job-Angebot anpassen = Chancen erhöhen!
  • Seien Sie präzise und liefern Sie relevante Informationen!
  • Der Lebenslauf ist ein Marketinginstrument, mit dem Sie sich selbst verkaufen!

Allgemeine Informationen zum Lebenslauf

Der Lebenslauf ist einer der drei elementaren Bestandteile einer Bewerbung. In der Regel umfasst der Lebenslauf nicht mehr als zwei Seiten, auf Anfrage kann allerdings auch schon mal ein dreiseitiger Lebenslauf angefordert werden. Gerade bei Berufseinsteigern, wie beispielsweise Schülern, umfasst der Lebenslauf tendenziell nur eine Seite. Der Lebenslauf dient in aller Regel dazu, dass sich ein Personaler schnell ein Bild vom beruflichen und schulischen Werdegang eines Interessenten machen kann. Im Lebenslauf gibt der Bewerber viele entscheidende Informationen über sich und der Personaler benutzt diese Informationen, um die zu besetzende Position mit dem besten Bewerber zu besetzen. Dabei findet immer auch ein Abgleich mit der offenen Position statt. Damit dieser Ablauf für den Personalverantwortlichen so einfach wie möglich gestaltet ist, ist ein Lebenslauf typischerweise in tabellarischer Form aufbereitet. Das bedeutet, dass alle wichtigen Informationen klar strukturiert und auf den Punkt gebracht sind. Der Bewerber sollte diesen Aufbau in jedem Fall berücksichtigen. Zusätzlich sollte er auch darauf achten, dass nur diejenigen Informationen angegeben werden, die auch für die zu besetzende Position relevant sind. So spielt der schulische Werdegang bei einer hohen Berufserfahrung nur noch eine untergeordnete Rolle und kann dementsprechend ausgelassen werden. Konzentrieren Sie sich in diesem Fall eher auf abgeschlossene Projekte während Ihrer letzten beruflichen Stationen.

Grundsätzliches zum Lebenslauf

Ein guter Lebenslauf zeigt dem Personaler, ob Sie der optimale Kandidat auf die zu besetzende Stelle sind. Machen Sie sich die Mühe und gestalten Sie den Lebenslauf in Abhängigkeit der vakanten Stelle. Hierbei sollten folgende Punkte beachtet werden:

Länge des Lebenslaufs sollte nicht 2 Seiten überschreiten, abhängig von der Berufserfahrung.

Professionelles Bewerbungsfoto ist heute nicht mehr Pflicht, aber es macht schon einen freundlichen, angenehmen Eindruck. Platzieren Sie das Foto in den linken oder rechten Kopfbereich vom Lebenslauf.

Tabellarischer Lebenslauf – Was bedeutet das?

In einer klassischen Bewerbung sollten Sie Ihren Lebenslauf in tabellarischer Form aufbereiten. Das bedeutet, dass Sie zur Darstellung Ihres beruflichen Werdegangs eine Tabelle als Grundlage benutzen. In unseren Mustern und Vorlagen ist diese Tabelle nicht sichtbar, denn wir arbeiten mit Tabstopps. Dennoch sind die einzelnen Abschnitte immer an einem Raster ausgerichtet. Ihr Lebenslauf ist also in Zeilen gegliedert – beispielsweise verschiedene Zeilen für jede Ihrer bisherigen beruflichen Stationen. Und Spalten kommen hier auch vor, beispielsweise ist jede Ihrer bisherigen beruflichen Stationen in Zeitraum und Tätigkeit unterteilt. Dabei ist der jeweilige Zeitraum immer in der linken, Ihre Tätigkeit und eine eventuelle Beschreibung dieser Tätigkeiten in der rechten Spalte zu finden.

Inhalt des Lebenlaufs

Im ersten Bereich eines Lebenslaufs befindet sich in der Regel ein Foto des Bewerbers. Darüberhinaus sind die persönlichen Daten des Bewerbungs in diesem Bereich aufgeführt. Dieser Bereich ist überlicherweise tabellarisch angeordnet und bietet einen strukturierten und übersichtlichen Aufbau. Dabei sind folgende Punkte zu finden:

  • Adresse des Bewerbers
  • E-Mail-Adresse
  • Geburtsdatum und Geburtsort
  • Telefonnummer
  • Familienstand
  • ggf. Staatsangehörigkeit

Der zweite Bereich stellt den beruflichen Werdegang des Bewerbers dar. In diesem Bereich werden die bisherigen Stationen aufgelistet, in denen der Bewerber zuvor tätig war. Die anti-chronologische Auflistung hat sich durchgesetzt. Begonnen wird also mit der letzten Station, gefolgt von der Station davor, und so weiter. Dadurch erhält der Personalverantwortliche gleich einen Einblick in die letzten Tätigkeiten eines Bewerbers und kann schnell Rückschlüsse und Verbindungen zu der offenen Position schließen. Die Datumsangabe st auf die Monate und Jahre begrenzt. Schreiben Sie also beispielsweise: „Juni 2010 bis Juli 2015“. Generell sind Ihre beruflichen Stationen dabei immer gleich aufgebaut und enthalten zumindest die folgenden Informationen:

  • Datum
  • Stellenbezeichnung
  • Unternehmen
  • Ausgeübte Tätigkeiten, beispielsweise abgeschlossene Projekte

Im dritten Abschnitt folgen dem beruflichen Werdegang die Daten über die Ausbildung. Der Aufbau dieser Informationen ist analog zu jenen der Beruflichen Stationen, das bedeutet, dass auch hier die obenstehenden Informationen enthalten sein sollten. Auch diesr Abschnitt ist anti-chronologisch aufgebaut. Ganz oben steht demnach die zuletzt abgeschlossene beziehungsweise ausgeübte Ausbildung. Folgende Stichpunkte sollten in diesem Abschnitt aufgeführt werden:

  • Datum
  • Bezeichnung der Ausbildung
  • Unternehmen
  • Ausbildungsinhalte
  • Thema der Abschlussarbeit

Um absolvierte Weiterbildungsmaßnahmen hervorzuheben, kann dafür ein eigener Bereich angelegt werden. Alternativ können diese Maßnahmen
aber auch im Bereich „Ausbildung“ platziert werden. Die angegebenen Weiterbildungsmaßnahmen sollten darüber hinaus nicht zu weit zurückliegen und nach Möglichkeit relevant für die angestrebte Stelle sein.

Der vierte Abschnitt ist bestimmt von den besonderen Kenntnissen des Bewerbers. Hier hat der Bewerber die Möglichkeit, auf seine besonderen Fähigkeiten und Fertigkeiten aufmerksam zu machen und diese auszuführen. Als Bewerber sollten Sie hier darauf achten, dass Sie besonders diejenigen Fähigkeiten aufführen, die für die angestrebte Position wichtig und wertvoll sind. Unter diesen besonderen Fähigkeiten können beispielsweise besondere PC-Kenntnisse stecken. Auch Sprachkenntnisse können hier genannt werden.

Der abschließende Teil des Lebenslaufs ist ein sehr wichtiger: Die Unterschrift des Bewerbers. Mit dieser Unterschrift stellt der Bewerber heraus, dass er derjenige war, der diesen Lebenslauf geschrieben hat. Dadurch wird auch für den Personalverantwortlichen eine Verbindlichkeit klar, dass alle genannten Angaben korrekt sind.


Häufige Fragen zum Inhalt und Aufbau eines Lebenslaufes

An welche Position innerhalb meiner Bewerbungsunterlagen gehört der Lebenslauf?

Gehen wir von klassischen Bewerbungsdokumenten aus, so wird der Lebenslauf direkt hinter dem Bewerbungsanschreiben eingeordnet.
Sollten Sie eine Bewerbung mit einem schönen Deckblatt beginnen, so folgt dieses Deckblatt auf Ihr Bewerbungsanschreiben. Der Lebenslauf befindet sich in deisem Fall an der dritten Position. Bei einer Bewerbung über E-Mail ist die Reihenfolge noch einmal eine andere: Da Sie einen kurzen Text in Ihrer Email schreiben, braucht das Bewerbungsanschreiben hier nicht an erster Position zu sein. Bei einer Bewerbung per E-Mail starten Sie Ihre Unterlagen mit dem Deckblatt, gefolgt von dem Anschreiben. Der Lebenslauf wird an dritter Position eingerodnet.

Wie ausführlich muss ein Lebenslauf sein?

Der tabellarische Lebenslauf besteht aus einer sehr zusammengefassten und komprimierten Fassung Ihres bisherigen beruflichen Werdegangs. Versuchen Sie bei der Erstellung bereits darauf zu achten, dass der Personaler beim späteren Lesen Ihres Lebenslaufes innerhalb kurzer Zeit einen direkten
Überblick erhält. Fokussieren Sie sich auf die Kernpunkte, die Ihre bisherigen Stationen ausgezeichnet haben und lassen Sie unnötige Informationen wegfallen. Dabei bietet es sich an, dass Sie Ihre Projekte oder Ihre hauptsächlichen Aufgabenbereiche in Stichpunkten darstellen. Auch Ihre Qualifikationen und Fähigkeiten sollten in Stichpunkten strukturiert werden, damit der Leser schnell dich wichtigen Informationen finden kann.

Im Bezug auf Ihre beruflichen Stationen sollte für den Leser klar ersichtlich sein, was Sie wann, wo und wie lange getan haben. Darüberhinaus macht es sich ebenfalls gut, wenn Sie die Ziele Ihrer Handlungen herausstellen bzw. wie Ihre Arbeit Ihrem Arbeitgeber zugute kam. Die Daumenregel für die Erstellung Ihres Lebenslaufs könnte auch lauten: „Was habe ich wie lange an welchem Ort getan und wir habe ich damit meinem Arbeitgeber genützt?“

Wie lang sollte mein maximal Lebenslauf sein?

In aller Regel ist ein Lebenslauf nicht länger als zwei DIN A4 Seiten. Abhängig von Ihren Erfahrungen und Ihren bisherigen beruflichen Stationen reicht oftmals auch eine Seite. Fassen Sie sich kurz!

Mein Lebenslauf ist zu lang – Wie kürze ich meinen Lebenslauf am sinnvollsten?

Beim Schreiben des Lebenslaufes kommt es nicht selten vor, dass man am Ende mit mehr als zwei Seiten dasteht. Die Ursache ist oftmals, dass man jede besuchte Fortbildung und jede erreichte Qualifikation aufführen möchte. Schließlich möchte man sich in einem möglichst guten Licht präsentieren. Um den Lebenslauf nachträglich zu kürzen, haben Sie die Möglichkeit, diejenigen Qualifikationen wegzulassen, welche für die angestrebte Position nicht zwingend notwendig sind. Dadurch haben Sie im späteren Vorstellungsgespräch noch ein paar weitere „Asse im Ärmel“.

Vermeiden Sie es jedoch, berufliche Stationen auszulassen. Denn dadurch würden Lücken im Lebenslauf entstehen, welche Sie im Nachhinein begründen müssen. Jedoch können Sie auch Ihre beruflichen Stationen kürzen: Lassen Sie einfach einige Stichpunkte aus, wie beispielsweise abgeschlossene Projekte. Auch in den Punkten Kenntnisse und Interessen können Sie Einsparungen vornehmen.

Welche Schriftart und Schriftgröße sind am besten für meinen Lebenslauf geeignet?

Je nach Muster oder Vorlage sollten Sie eine Schriftart benutzen, welche aus Ihrer Sicht passend erscheint. Es gibt kein Richtig und kein Falsch.
Tendenziell sind Arial, Garamond, Verdana oder TimesNewRoman gute Schriftarten für Ihren Lebenslauf. Bei der Schriftgröße sollten Sie sich im Klaren sein, dass eine zu große Schrift eher danach aussieht, dass Sie kaum Inhalt anbieten. Wohingegen eine zu kleine Schrift unleserlich ist. Wir schlagen eine Schriftgröße zwischen 10pt und 12pt vor. Achten Sie im Generellen darauf, dass die Schrift gut lesbar ist und einen möglichst seriösen Eindruck macht. Das bedeutet auch, dass Sie ein einheitliches Bild abliefern. Damit ist gemeint, dass alle Überschriften beispielsweise in 12pt- und alle anderen Texte in 10pt-Größe geschrieben sind.


Häufige Fragen zur Erstellung eines Lebenslaufes

Wie kann ich einen erfolgreichen Lebenslauf erstellen?

Zur Erstellung eines Lebenslaufes können Sie am besten eines unserer Muster und Vorlagen als Grundlage verwenden. Voraussetzung ist lediglich eine funktionierende Version von Microsoft Word ab Version 2007. Auch andere Textbearbeitungsprogramme lassen sich zur Erstellung benutzen, jedoch kann es je nach benutztem Produkt zu leichten Verschiebungen der einzelnen Abschnitte kommen. Dies liegt daran, dass Programme – wie beispielsweise OpenOffice oder LibreOffice – einen anderen Standart für bestimmte Dateiformate besitzen. Hier werden gegebenenfalls andere Zeilenabstände vordefiniert, weswegen Sie unsere Muster und Vorlangen eventuell anpassen sollten.

In welchem Dateiformat speichere und verschicke ich meinen Lebenslauf am besten?

Bitte verwenden Sie beim Versand Ihrer Bewerbung per Mail immer das PDF-Dateiformat. Dieses Format hat den Vorteil, dass es von Haus aus komprimiert, was Ihre Bewerbungsunterlagen kleiner macht. Dieser Vorteil kann durchaus wichtig sein, denn einige Email-Server erlauben nur Dateigrößen von wenigen Megabyte. Ein weiterer – vielleicht nocht größerer – Vorteil ist, dass eine PDF-Datei gängigerweise nicht mehr verändert werden kann. Es handelt sich hier mehr oder weniger um ein Bild, wohingegen der Versand einer Word-Datei ein Textdokument darstellt, welches verändert werden kann.

Wie speichere ich meine Bewerbung als PDF?

Die neueren Versionen von Microsoft Word oder auch OpenOffice bieten mittlerweile an, das Dokument direkt im PDF-Format abzuspeichern. Gehen Sie dazu in das Dialogfeld „Datei“ – „Speichern unter“. Hier wählen Sie – wie üblich – einen Dateinamen und eine Dateiendung. Dabei können Sie unter den typischen Dateiformaten wählen – so auch das PDF. Wir empfehlen Ihnen dennoch, Ihre Bewerbung zusätzlich zum PDF- auch im Word-Format abzuspeichern. Auf diese Weise erhalten Sie die Möglichkeit, noch Veränderungen durchzuführen.


Kritische Fragen, die Sie vor der Erstellung Ihres Lebenslaufes klären sollten

Wie finde ich heraus, welcher Lebenslauf am besten für meine Bewerbung geeignet ist?

Prüfen Sie vor der Auswahl Ihres Musters folgende Kriterien:

  • Passt die Vorlage zu meiner Person und meiner Persönlichkeit?
  • Passt die Vorlange zu meinem bisherigen beruflichen Werdegang?
  • Eignet sich der Aufbau der Vorlage für den inhaltlichen Umfang meines Werdegangs?
  • Passt die Vorlage zu dem Job, auf den ich mich bewerbe?
  • Passt sie zum Unternehmen und zur Branche?

Auch wenn eine Vorlage nicht alle oben genannten Kriterien erfüllt, so eignet sie sich eventuell dennoch als Grundlage. Sie können unsere Vorlagen und Muster gern selbst nach Ihren Wünschen und Vorstellungen an Ihre Bedürfnisse anpassen.

Lücken im Lebenslauf – Wie gehe ich damit um?

Achten Sie bei der Erstellung Ihres Lebenslaufs darauf, dass die zeitliche Abfolge Ihrer beruflichen Stationen nicht unterbrochen ist. Damit ist nicht gemeint, dass Sie ein schlechtes Gefühl haben sollten, wenn Sie einmal arbeitssuchend sind oder waren. Es macht sich jedoch viel besser, wenn Sie diese Lücke proaktiv darlegen und begründen, anstatt zu versuchen, die Lücke „unter den Tisch“ fallen zu lassen.

Wie kennzeichne ich eine Passage im Lebenslauf, in der ich arbeitslos war?

Bitte machen Sie nicht den Fehler und schreiben beispielsweise: „Juni 2010 – November 2010 arbeitslos“. Das Wort „arbeitslos“ ist ein passiver Ausdruck, der Ihre Bemühungen in diesem Zeitraum nicht beschreibt und diesen auch nicht gerecht wird. Es macht sich besser, wenn Sie stattdessen „Arbeit suchend“ schreiben. Dadurch wird eine Aktivität ausgezeichnet, welche klarstellt, dass Sie sich mit Ihrer damaligen Situation nicht angefunden haben, sonder aktiv etwas dagegen unternommen haben. Darüberhinaus könnten Sie auch anführen, dass Sie zwar „Arbeit suchend“ waren, sich jedoch aktiv in bestimmten Bereichen selbstständig weitergebildet haben. Oder vielleicht haben Sie in dieser Zeit auch das ein oder andere Projekt mitgestaltet?

Sollte ich meinen Lebenslauf unterschreiben? Wo setze ich die Unterschrift?

Unterschreiben Sie Ihren Lebenslauf am Ende. Dabei sollten Sie darauf achten, dass Sie möglichst mit einem Stift unterschreiben. Es sei denn, Sie scannen Ihre unterschrift ein und bearbeiten diese so, dass der Personaler nicht erkennen kann, dass es sich um eine „digitale“ Unterschrift handelt. Je nach Größe Ihres Lebenslaufes sollten Sie eine oder zwei Leerzeilen über Ihrer Unterschrift belassen. Wir empfehlen Ihnen, dass Sie Ihre Unterschrift linksbündig unter den Lebenslauf setzen. Je nach benutztem Muster ist allerdings auch eine rechtsbündige Unterschrift in Ordnung. Auch der Ort und das Datum der Lebenslauferstellung sollten aufgeführt sein.

Muss mein Lebenslauf ein Foto enthalten?

In einer gängigen Bewerbung ohne Deckblatt wird das Foto rechtsbündig im ersten Abschnitt „Persönliche Daten“ platziert. Sollten Sie eine Bewerbung inklusive Deckblatt erstellen, so befindet sich das Foto meistens auf dem Deckblatt – in diesem Fall können Sie es im Lebenslauf weglassen. Nur in seltenen Fällen befindet sich Ihr Foto sowohl auf dem Deckblatt, als auch auf dem Lebenslauf. In vielen unserer Vorlagen brauchen Sie sich darüber allerdings keine Sorgen zu machen – denn wir haben die Struktur bereits optimal vorbereitet. Achten Sie in jedem Fall darauf, dass Ihr Foto gut zu erkennen ist und nicht verpixelt dargestellt wird. Hierzu empfehlen wir Ihnen, dass Sie einen Probeausdruck Ihrer Bewerbung anfertigen, um das endgültige Ergebnis zu sehen. Denn bei der Erstellung am Computer kann leicht ein falscher Eindruck entstehen, weil das Bild hier je nach Betrachtungswinkel auf den Monitor anders dargestellt wird.

Sollte ich in meinem Lebenslauf auch Bezug auf meine Eltern und deren Berufe nehmen?

Kurze Antwort: Nein. Wie Sie vielleicht schon auf anderen Seiten innerhalb unserer Plattform herausgefunden haben, haben Ihre Eltern und deren Berufe heutzutage nichts mehr in Ihren Bewerbungsunterlagen zu suchen. Auch wenn Sie vielleicht besonders hervorrheben möchten, dass Ihr Vater bereits Vorstandsvorsitzender bei einem großen Unternehmen war oder Ihre Mutter schon mehrere Personalagenturen geführt hat: Bitte tun Sie sich und dem Leser Ihrer Bewerbung einen Gefallen und erwähnen Sie Ihre Eltern nicht. Diese haben in der Regel nichts mit Ihrer Eignung für die angestrebte Position zu tun.

Wie optimiere ich meinen Lebenslauf am geschicktesten?

Sie haben mehrere Bewerbungen geschrieben, doch bislang noch keine Zusage erhalten? Oder vielleicht haben Sie bislang nur Absagen erhalten? Keine Sorge:

Wir möchten Ihnen helfen, wie Sie nach einer langen Durststrecke dafür sorgen, dass Ihr Lebenslauf optimiert wird. Wichtig zu erfahren ist in jedem Fall, ob die Absagen nur daher rühren, dass andere Bewerber eventuell bessere Qualifikationen aufweisen konnten als Sie. Denn eventuell liegt es gar nicht an der Aufbereitung Ihres Lebenslaufs, sondern vielmehr an dessen Inhalt. Sollte die Absage allerdings dadurch entstanden sein, dass Ihr Lebenslauf wichtige Fähigkeiten und Qualifikationen entweder gar nicht oder nur zu umständlich ausgedrückt beeinhaltet, sollten Sie nachbessern. Auf dem Markt und gerade bei größeren Personalagenturen werden heutzutage bereits Softwarelösungen eingesetzt, die Lebensläufe vorab scannt und nach bestimmten Kriterien durchsucht. Es ist demnach wichtig, dass Sie verklausulierte Ausdrucksweisen vermeiden und klar und deutlich beschreiben, was Ihre Fähigkeiten sind.

Natürlich können Sie Ihrem Lebenslauf auch nur optimieren wollen, damit die Anzahl der Anfragen auf Karriereportalen steigt. Egal welchen Fall wir betrachten: Wir geben Ihnen folgend einige hilfreiche Tipps, wie Sie Ihren Lebenslauf verbessern können.

Ich habe eine Absage erhalten – Wie optimiere ich meinen Lebenslauf nach einer Absage?

Nicht nur Computersoftware, sondern auch Personaler „scannen“ Ihre Bewerbung im ersten Schritt nach bestimmten Schlagworten. Dies sind in der Regel Ihre Qualifikationen und Fähigkeiten. Bereits während dieses Überfliegens werden einige Bewerbungen wegsortiert, weil beispielsweise die passenden Schlagworte Fehlen. Doch welches sind die wichtigen Schlagworte? Hierbei hilft Ihnen bereits die Stellenausschreibungs des Unternehmens. Diese enthält in aller Regel einen Abschnitt wie „Ihr Profil“ oder „Das bringen Sie mit“. Mit diesen Abschnitten sagen Ihnen die Unternehmen bereits, welche Fähigkeiten und Kenntnisse gesucht werden. Am Beispiel einer offenen IT Position kann man gut erklären, was Sie schreiben sollten: Die Stellenausschreibung lautet: „Das bringen Sie mit: – Kenntnisse im Administrieren von Netzwerken, Kenntnisse in der Administration von Windows-Servern, Erfahrungen in Scriptsprachen, wie beispielsweise Powershell.“

Was Sie als Bewerber nun in jedem Fall tun sollten: Nennen Sie in Ihren Erfahrungen „Netzwerkadministration, Windows-Server Administration, Powershell“. Selbstverständlich ist dies nur ein Beispiel – je nach Art Ihrer Bewerbung macht es oft mehr Sinn, ganze Sätze zu formulieren. Aber vermutlich wissen Sie, was wir meinen. Bitte nennen Sie hier aber wirklich nur diejenigen Fähigkeiten, die Sie auch tatsächlich mitbringen. Es kann ansonsten passieren, dass Sie im Vorstellungsgespräch „die Hose runterlassen“ müssen.

„Aber die Stellenausschreibung fordert viel mehr als das, was ich kann!“ könnten Sie nun entgegnen. Und seien Sie versichert: Nur in den seltensten Fällen erfüllt ein Bewerber alle vom Unternehmen geforderten Fähigkeiten. Das rührt daher, dass ein Unternehmen bei der Ausschreibung einer offenen Position einen Optimalfall skizziert. Sollten Sie nicht alle geforderten Qualifikationen mitbringen, dann lenken Sie die Aufmerksamkeit des Personalers auch auf die Tatsache, dass Sie immer bereit sind, sich weiterzuentwickeln und neue Techniken und Qualifikationen zu lernen.

Denken Sie darüberhinaus ebenfalls darüber nach, ob Ihr Lebenslauf unwichtige Informationen enthält. Vielleicht sollten Sie daher nicht alle Ihre Fähigkeiten nennen, sondern nur diejenigen, die für die offene Position wichtig sind. Ebenfalls sollten Sie Ihre Interessen klar darstellen und diejenigen nicht nennen, die sich negativ auf Ihre Bewerbung auswirken könnten – wie beispielsweise die Ausübeung einer Extremsportes mit hoher Verletzungsgefahr.

Auch beim Design könnten Sie unter Umständen daneben liegen. Beispielsweise bei einer Bewerbung zum Architekten sollten Sie eher auf viele Farben verzichten und stattdessen gerade Linien und eine klare Struktur wählen. Bei einer Bewerbung im Marketing einer Agentur könnte eine kreative und farbenfrohe Vorlage hingegen genau der richtige Schachzug sein.