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Ungewöhnliche Berufe: Darauf kommt es bei der Bewerbung an

Marketing, Handwerk, Kaufmann, Ingenieur, Verkäufer – wem die beliebtesten Berufsfelder nur ein müdes Gähnen entlocken, der muss sich einen ausgefalleneren Job suchen. Manche Menschen haben offensichtlich einfach eine Neigung zu anderen Professionen. Auch abseits der Standardberufe gibt es jede Menge außergewöhnliche Beschäftigungsmöglichkeiten. Der Weg dorthin ist in der Regel übrigens ebenfalls alles andere als normal. Für die Bewerbung auf eine solche exotische Stelle müssen einige besondere Dinge beachtet werden. Wir zeigen, wie man sich im Vorfeld auf die Bewerbung optimal vorbereiten kann.

Außergewöhnliche Jobs verlangen außergewöhnliche Maßnahmen

Außergewöhnlich ist ein Begriff, der bereits impliziert, dass es keine normalen und regulären Wege gibt. Das heißt: Außergewöhnliche Maßnahmen jenseits der ausgelatschten Pfade sind notwendig, um solche Berufe zu ergreifen. Viele der üblichen Maßnahmen, die wir kennen, sind hier nicht geeignet. Schon das Finden von ungewöhnlichen Jobs ist nicht ganz leicht. Ausbildungsmöglichkeiten sind oftmals nicht im klassischen Sinne vorhanden. Und wie soll man den Quereinstieg schaffen, wenn man gar nicht weiß, wie?

Ungewöhnliche Jobs finden

Die erste Herausforderung liegt schon darin, ungewöhnliche Jobs überhaupt zu finden. Wir definieren diese hier als relativ seltene Beschäftigungen, die nicht allzu oft vorkommen. Beschäftigt man sich also mit der Rangliste der häufigsten Ausbildungsberufe, werden die hier besprochenen Berufe dort wohl kaum auftauchen. Das hat natürlich den Nachteil, dass es zugleich viel schwerer ist, eine solche Tätigkeit zu finden als einen herkömmlicheren Job.

Zunächst gibt es heute eine Anlaufstelle, die weit vor dem üblichen Gang über das Arbeitsamt empfehlenswert ist. Denn dort sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter meistens eher auf die üblichen Berufsbilder gedrillt und müssen vor allem effizient arbeiten, was man ihnen an sich natürlich nicht vorwerfen kann. Dennoch haben sie manchmal einen gewissen Tunnelblick entwickelt – da ist Eigeninitiative gefragt!

Online recherchieren

Zunächst sollte man sich online nach ungewöhnlichen Berufen umsehen. Das geht beispielsweise schon bei den einschlägigen Jobbörsen los – viele Unternehmen inserieren dort mittlerweile eher offene Stellen als auf herkömmlichen Wege. Aus diesem Grunde und auch, um sich über verschiedene Professionen zu informieren, ist das Internet sicherlich die erste Wahl.

Womöglich tauschen sich hier auch verschiedene Berufstätige über ungewöhnliche Jobs aus – somit bekommen Interessenten schon als stille mitlesende einen ersten Einblick. So kann man schon einmal abklopfen, ob der außergewöhnliche Job überhaupt den eigenen Erwartungen entspricht – Einblicke zu bekommen ist ja eine sehr schwierige Angelegenheit bei selteneren Tätigkeiten.

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Fachportale nutzen

Eine der offensichtlichsten Möglichkeiten ist es, Fachportale aus den jeweiligen Branchen zu nutzen. Das hat vielerlei Vorteile: Zwar wird sich wohl keine Branche ganz realistisch darstellen, weil sie natürlich stets ein positives Image bekommen möchte. Aber dennoch erfährt man hier, welche Wege man gehen muss, um sich für einen bestimmten Beruf zu qualifizieren und die Voraussetzungen zu schaffen, um diesen ausüben zu können.

Zudem erhält man über Fachportale oftmals lokale oder wenigstens regionale Ansprechstationen, bei denen man sich mehr Informationen über den zukünftigen Beruf beschaffen kann.

Der Faktor Zufall

Abgesehen von den Fachportalen und der Nutzung anderer Möglichkeiten, die online zur Verfügung stehen, sollten Interessenten auch den Faktor Zufall nicht außer Acht lassen. Schließlich ist der zufällige Kontakt mit Menschen, die außergewöhnlichen Berufen nachgehen, eine der häufigsten Motivationen, es ihnen nachzutun. Schließlich können diese Zufallsbegegnungen dafür sorgen, dass eine Initialzündung stattfindet.

Natürlich kann es auch sein, dass eine außergewöhnliche Arbeitsstätte ganz in der Nähe liegt und man somit mit dem Berufsbild Bekanntschaft macht sowie die ersten Informationen sammeln kann.

Den Faktor Zufall darf man dabei nicht unterschätzen – obwohl diese Berufsgruppen durchaus seltener vertreten sind, findet man sie immer mal wieder, und das möglicherweise in der eigenen Nähe.

Leidenschaft – Triebfeder, um fündig zu werden

Eine grundsätzliche Notwendigkeit für das Ergreifen eines Berufs ist die Leidenschaft. Sie kann übrigens auch der entscheidende Faktor dafür sein, dass man ungewöhnliche Jobs überhaupt findet. Wer eine ganz bestimmte Sehnsucht entwickelt hat oder von einer ganz bestimmten Tätigkeit träumt, wird aller Wahrscheinlichkeit nach alles in die Wege leiten, um den entsprechenden Job auch zu ergreifen.

Eine bestimmte individuelle Ausprägung gehört letztendlich natürlich dazu. Schließlich würde man sich ansonsten gar nicht für die besonderen Wege abseits des Mainstreams interessieren. Viele von den Berufen, die wir hier noch vorstellen, leben aber ganz klar von der besagten Leidenschaft.

Viele von ihnen gehören nicht unbedingt zu den bestbezahlten Jobs – aber sie haben fast alle etwas mit bestimmten Themen zu tun, die den dort Tätigen etwas ganz Besonderes bedeuten. Erfolg, Karrieregedanken und finanzielle Themen stehen hier oft nicht im Mittelpunkt der Überlegungen! Die Zeiten, in denen Menschen alleine aus der Sicherung ihrer Existenz heraus arbeiten gegangen sind, sind vorbei. Stattdessen fragen sie sich oft, welcher Beruf zu ihnen passt. Aus diesem Grund zieht es ja viele Menschen hin zu ungewöhnlichen Jobs.

Ausbildungsmöglichkeiten für ungewöhnliche Jobs

Wenn schließlich ein Arbeitgeber gefunden wurde, ist die Frage, wie man sich für solche Berufe überhaupt qualifizieren kann. Nun ist das grundlegende Problem dabei, dass die Ausbildungsstätten für seltene Berufe entsprechend rar sind. Und nicht nur das: Oftmals gibt es nicht einmal klassische Ausbildungen in den jeweiligen Bereichen. Stattdessen werden zum Beispiel bestimmte Zertifikate erwartet, die man den jeweiligen Bewerbungen beilegen kann und sollte.

Und wo soll man die berufsbildenden Schulzentren finden, die solche Berufsqualifikationen anbieten? Nun, wer sich beispielsweise für ein Berufsleben auf See entscheidet, sollte am besten in der Nähe der Küste nach entsprechenden Ausbildungsplätzen für Seemänner und Kapitäne suchen. Gerade da, wo andere und recht spezielle Berufe große Traditionslinien haben, können Einsteigerinnen und Einsteiger fündig werden und sich ausbilden lassen.

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Flexibilität ist gefragt

Wer einem ungewöhnlichen Beruf nachgehen will, wird nicht um eine gewisse Flexibilität herumkommen. Für viele von ihnen gibt es keinen klassischen Fahrplan, sondern stattdessen einen Weg, der vielen Anfängerinnen und Anfängern sehr steinig und schwierig erscheint. Aus diesem eine ganze Menge an Flexibilität gefragt.
Diese brauchen Berufseinsteigerinnen und Berufseinsteiger natürlich immer. Aber in diesem Bereich müssen sie für manche Professionen willens und im Stande sein, ihren Wohnort womöglich nicht nur innerhalb des Landes zu verlagern. Denn manchmal muss man für etwas Außergewöhnliches sogar das Land wechseln – hier gilt es also, mutig zu sein!
Flexibilität ist auch hinsichtlich der Bezahlung gefragt. Denn während man in manchen Spezialisten-Berufen durchaus die üblichen Gehälter für die Ausbildung bekommt, gibt es für andere möglicherweise keine festgelegte Ausbildungsordnung. Das Entgelt ist dann oft Verhandlungssache. Hier ist also Durchhaltewille gefragt und die Bereitschaft, sich den Traum möglicherweise durch einen Brotberuf zu finanzieren.

Geduld muss sein

Flexibilität bedeutet übrigens nicht selten auch Geduld. Soziale Anerkennung ist nämlich oftmals nicht zu erwarten. Unbekanntere Berufe werden nicht selten geringgeschätzt oder belächelt – Vorurteile sind auch im Berufsleben allgegenwärtig. Wer beispielsweise Jurist oder Arzt ist, darf sich nach wie vor einer hohen gesellschaftlichen Anerkennung erfreuen, während beispielsweise Bestatter oder Hufschmiede manchmal keine große Wertschätzung erfahren.
Diese Tatsache muss man geflissentlich ignorieren und sich stattdessen darauf konzentrieren, dass der eigene zukünftige Beruf definitiv einem übergeordneten gesellschaftlichen Zweck dient und an sich die gleiche Anerkennung verdient hätte wie andere auch. Insofern ist hier die intrinsische Motivation das entscheidende Element!

Quereinstieg leichtgemacht

Es ist auf jeden Fall klar, dass viele Menschen nicht von Anfang an einem ungewöhnlichen Beruf nachgehen, sondern stattdessen einem ganz „normalen“ Alltag etwa im kaufmännischen Bereich nachgehen. Irgendwann scheinen sie dann aber auch auf den Geschmack gekommen zu sein und sich umzuorientieren.
Wenn es schon keinerlei Möglichkeiten gibt, sich fachlich für einen Beruf ausbilden zu lassen, ist dann aller Wahrscheinlichkeit nach jedoch ein Quereinstieg machbar. Das heißt aber nicht, dass man es keine Möglichkeiten gäbe, gut qualifiziert zu sein. So wird für ungewöhnliche Berufe, die tendenziell im Handwerk anzusiedeln sind, eine gewisse Fingerfertigkeit genauso gern gesehen wie Zertifizierungen und Weiterbildungen aus dem praktischen Bereich.
Ansonsten gilt für den Quereinstieg selbstverständlich auch: Je artverwandter die Bereiche sind, desto besser sind die eigenen Chancen für den Erfolg im außergewöhnlichen Beruf.

Außergewöhnliche Berufe im Überblick – und auf was es bei der Bewerbung ankommt

Kommen wir nun zur Frage, worauf aus in den einzelnen außergewöhnlichen Berufen ankommt. Schließlich erfährt man die jeweiligen Besonderheiten sonst kaum. Dabei wollen wir auf die Frage eingehen, was bei der Bewerbung wichtig ist und welche Eigenarten jeweils zu beachten sind.

Politiker werden – der lange Weg an die Spitze

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Sie haben mit Vorurteilen zu kämpfen, dass sie sich nicht für ihre Schutzbefohlenen einbringen würden und dass sie nur auf ihren eigenen Vorteil bedacht wären. Dennoch stehen sie oftmals im Rampenlicht und treffen nicht selten folgenschwere Entscheidungen für die Bundesrepublik: Berufspolitiker.

Eine klassische Ausbildung hierfür gibt es freilich nicht. Eines haben jedoch viele Berufspolitiker gemein: Sie sind beispielsweise als Lehrerinnen und Lehrer studiert oder haben Politikwissenschaften an der Universität belegt. Zudem haben sie sich regelmäßig in einer der zahlreichen politischen Jugendorganisationen engagiert und waren auch schon früh in ihren jeweiligen lokalen Wahlkreisen aktiv. In aller Regel arbeiten sie dort an ihren Karrieren, die aber meistens per Wahl nach vorne gebracht werden. Somit kann also nur politisch erfolgreich werden, wer auch innerparteilich beliebt und für kompetent gehalten wird.

Ein abgeschlossenes Studium empfiehlt sich heutzutage definitiv für die Menschen, die Berufspolitiker werden wollen – vor allem aber politisches Engagement und eine große Bürgernähe!

Arbeiten als Croupier – Einsatzort Spielbank

Kommen wir nur zu einem Beruf, bei dem die Berufstätigen anders als Berufspolitiker so gut wie nie im Rampenlicht stehen sollten: Dem des Croupiers. Die Casino-Angestellten, die für die korrekte Durchführung der Spiele verantwortlich sind, müssen eine wahre Vielfalt an formalen und informellen Anforderungen erfüllen, um für ihren Beruf gut qualifiziert zu sein. Dabei geht es nicht nur um die perfekte Kenntnis der im Casino gespielten Spiele. Denn sie müssen auch äußerst gute Sozialkompetenzen aufweisen. Gerade mit schwierigen Kundinnen und Kunden gilt es, ein höfliches und freundliches Gespräch führen zu können und auch komplizierte Situationen stets zu kontrollieren.

Darüber hinaus müssen Croupiers sehr stilvoll und einwandfrei gekleidet sein, echten Arbeitseifer mitbringen und können dabei nicht einmal besonders hohe Löhne erwarten – oftmals sind sie davon abhängig, dass sie gute Trinkgelder bekommen, was wiederum glückliche Spielerinnen und Spieler bedingt.

Traumberuf Bestatter – Arbeiten mit Lebenden und Toten

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Einer der Berufe, dem oft ein etwas merkwürdiger Ruf anhaftet, der allerdings gänzlich unverdient ist, ist der des Bestatters. Schlussendlich werden alle Menschen irgendwann einen Bestatter brauchen. Leider ist es allerdings so, dass die Gesellschaft den Tod meist tabuisiert. Diese Tatsache gilt allerdings nicht für den Bestatter, der sich professionell mit dem Tod befassen muss. Es handelt sich hier um einen Ausbildungsberuf, bei dem die verschiedensten hygienischen, psychologischen und auch handwerklichen Kenntnisse auf dem Plan stehen.
Nehmen wir nur einmal die psychologischen Aspekte der Ausbildung: Man muss hier auf der einen Seite im Stande sein, die Angehörigen von Verstorbenen zu beraten und gleichzeitig zu trösten. Andererseits müssen Bestatter auch lernen, sich mental abzuschirmen. Schließlich kann das Leid der Angehörigen sie ansonsten bis zur Berufsunfähigkeit belasten – das allerdings würde ihre Existenzgrundlage gefährden.
Dieser Beruf ist natürlich nicht nur speziell, sondern erfordert auch eine stabile psychische Konstitution – hier sollte man womöglich bereits psychologische Vorerfahrung gesammelt haben, mit der man in den Bewerbungsunterlagen punkten kann.

Kapitän werden – Karriere auf dem Wasser

Manche Menschen fühlen sich auf dem Land einfach fremd und suchen immer wieder das Meer. Eine gewisse Sehnsucht scheint sie dorthin zu ziehen und beinahe auf magnetische Weise anzulocken. Kapitäne haben diese Sehnsucht nach der Ferne zum Beruf gemacht und verbringen ihre Lebenszeit größtenteils auf See. Wer nicht das Bedürfnis hat, permanent bei seiner Familie und Freunden zu sein und stattdessen in der Bewegung sein Heil sucht, wird sicherlich mit diesem Karriereweg froh sein.
Auch hier gibt es formale Möglichkeiten, so etwa das Studium der Nautik, das beispielsweise in Rostock angeboten wird. Auch hier verbinden sich wieder Theorie und Praxis. Man sollte sich über den Alltag an Bord kundig machen, um herauszufinden, ob dies überhaupt den eigenen Vorstellungen entspricht. Abgesehen von den bereits angesprochenen Entbehrungen gibt es allerdings viele Möglichkeiten, auf See Karriere zu machen, so etwa die, eines Tages ein Kreuzfahrtschiff zu steuern oder Güterschiffe zu befehligen – dies etwa auch in der Binnenschifffahrt.
Bis man allerdings statt des gewöhnlichen Seedienstes in die Verantwortung des Kommandos kommt, ist es ein langer Weg. Beständigkeit und die Bereitschaft, das große Ziel fest im Blick zu behalten, sind hier auf jeden Fall von Nöten.

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Arbeiten als Hufschmied – Wildwestfeeling im 21. Jahrhundert

Früher gab es sie wie Sand am Meer und mit dem Pferd als wichtigstem Transportmittel der westlichen Zivilisation waren sie beinahe in jedem Dorf und in jeder Stadt gefragt: Hufschmiede. Heute spielen sie natürlich eher im Freizeitbereich eine Rolle, denn nach der industriellen Revolution war es vorbei mit dem Pferd als wichtigstem wirtschaftlichen Transportmittel.
Dennoch gibt es auch heute noch einen Bedarf an Personen, die sich gut mit dem Eisen auskennen. Tatsächlich gibt es hier eine im Vergleich zu anderen Ländern recht umfangreiche Ausbildung zum Hufschmied. Dass handwerkliches Geschick dazu gehört, dürfte aber natürlich klar sein: Menschen mit zwei linken Händen bringen hier nicht nur die Pferde, sondern auch sich selbst in Gefahr.

Berufsbild Aktuar – Risikoberechnung für den Alltag

Fast alle unserer vorgestellten Berufe leisten wahre Wunder. Besonders bemerkenswert sind allerdings die Aktuare, denn sie müssen gewissermaßen in die Zukunft blicken und die in der globalisierten Welt immer unsichereren Finanzströme berechnen sollen.
Dafür werden sie selbstverständlich gut bezahlt, schließlich sind die Anforderung an sie immens hoch, und sie müssen vor einer entsprechenden Fachausbildung erst einmal ein abgeschlossenes Studium der Mathematik vorweisen – was die meisten Menschen schon von enorme Herausforderungen stellen dürfte. Anschließend gibt es eine erste berufsbegleitende Ausbildung bei der Deutschen Aktuar-Akademie. Die Hürden sind also hoch!

Karriere als Stuntman – Der Mann fürs Grobe

Trotz der digitalen Revolution im Bereich der Spezialeffekte braucht die Filmindustrie sie nach wie vor für zahllose Actionszenen: Stuntmen. Diese Herrschaften müssen nicht nur einen enormen Mut und Risikobewusstsein für die erfolgreiche Ausübung ihres Jobs mitbringen, sondern auch noch weitere Qualifikationen. Weitere Informationen gibt der Bundesverband deutscher Stuntleute e.V..
Dazu gehört keine formale Ausbildung. Stattdessen gibt es diverse Berufsqualifikationen, die in den Bewerbungsunterlagen auf gar keinen Fall fehlen sollten: So etwa die Ausbildung in einem geisteswissenschaftlichen oder künstlerischen Beruf, eine durch eine entsprechende Qualifikation nachgewiesene Fitness (z.B. als Trainer) oder auch das Durchlaufen einer Stuntschule, die allerdings mit recht hohen Kosten zu Buche schlagen.

Traumberuf Legobauer – Spielen bei der Arbeit

Manche Menschen bleiben Kinder – zumindest im Kopf. Das führt dazu, dass sie ihre Begeisterung für das Lego-Bauen niemals ablegen. Und genau diese Leidenschaft führt dazu, dass sie ihr Hobby zum Beruf machen. Sie sind also professionelle Lego-Bauer geworden.
Tatsächlich gibt es in Deutschland nur einen einzigen professionellen Lego-Bauer: Ergo wird es wohl schwer, hier einen „normalen“ Karriereweg zu gehen – selbst, wenn das Interesse noch so groß ist. Stattdessen wird man wohl kaum umhin kommen, sich beim Konzern selbst zu bewerben. Hier sollte man natürlich ein entsprechendes Portfolio an Kunstwerken vorlegen können, um überhaupt in Betracht gezogen zu werden.

Bierbrauer werden – Experte für Hopfen und Malz

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Ein ganz klassischer und dennoch ungewöhnlicher Beruf ist der des Bierbrauers. Klassisch deshalb, weil die schiere Menge an verschiedenen Bieren in Deutschland entsprechend viele Personen verlangt, die diesem Beruf nachgehen. Es handelt sich hierbei um den Bierbrauer, und jeder, der Hopfen und Malz schätzt, weiß um die Wichtigkeit dieses Berufs.
Tatsächlich handelt es sich hier auch um einen Ausbildungsberuf. Dabei gibt es grundsätzlich zwei verschiedene Berufsbilder, die für den Laien als „Bierbrauer“ verstanden werden können: Brauer und Mälzer. Auch hier gilt es, sich umfassend zu informieren und sich einen realistischen Eindruck vom Beruf zu machen.

Arbeiten als Musicaldarsteller – Jobs im Rampenlicht

Manche Menschen möchten nicht nur schauspielernd auf die Bretter, die die Welt bedeuten, sondern auch noch singen dazu. Dann gibt es nur noch eine sehr geringe Anzahl an möglichen Berufen. Einer davon ist Musicaldarsteller. Musicalhauptstädte in Deutschland sind etwa Hamburg oder Köln – grundsätzlich sollten sich Aspiranten auch hier wieder in die Richtung von Zentren des Berufs orientieren. Ansonsten ist der Weg über eine schauspielerische und gesangliche Vorausbildung hier der übliche.

Berufsbild Schornsteinfeger – Arbeiten als Glücksbringer

Schornsteinfeger bringen nicht nur Glück – sondern werden auch regelmäßig gebraucht. Dabei handelt es sich hier um einen von den Handwerkskammern anerkannten Ausbildungsberuf mit einem verhältnismäßig gut geregelten Stundenlohn. Auch hier gilt, dass eine handwerkliche Begabung benötigt wird!