Die beliebtesten Ausbildungsberufe 2017 – Die Plätze 10 bis 5

Jeder kennt es: Als kleines Kind träumt man davon, einmal Raumfahrer oder Seemann zu werden. Auch der Traum, eines Tages Polizist zu werden oder Tierarzt wird von vielen gern geträumt. Wir haben uns gefragt: Welches sind eigentlich die Beruf, die im Jahr 2017 am häufigsten als Ausbildungsberufe hergenommen werden? Im ersten Teil unserer Analyse betrachten wir die Plätze 10 bis 6.

Vermutlich haben Sie bereits eine Vorstellung, welche Berufe hier unter den Top 10 aufgeführt sind. Doch lassen Sie es sich gesagt sein: Nicht jede Ihrer Vorstellungen wird auf der kommenden Liste enthalten sein. Um Ihnen als Bewerber gleich ein paar hilfreiche Details und Zahlen mitzugeben, haben wir uns einer Erhebung von ausbildung.de bedient. Starten wir mit den Top 10 Ausbildungsberufen 2017.

Platz 10: Elektroniker

Mehr als 12000 Ausbzubildende im Jahr 2017 bringt dieser Beruf in das Ranking ein. Die Ausbildung zum Elektroniker verläuft wie so viele andere in Deutschland nach dem Dualen System ab. Das bedeutet, dass der Auszubildende sowohl in einer Berufsschule, als auch im Betrieb angelernt wird. Dadurch ergeben sich mehrere Vorteile: Zum einem lernt der Auszubildende die theroretischen Grundlagen des Berufes, zum anderen kann er das theroretisch erlernte auch gleich im Betrieb in die Praxis umsetzen.

Die Ausbildung zum Elektroniker verläuft in unterschiedliche Richtungen. Dabei ist das erste Lehrjahr dennoch bei jeglicher Richtung gleich. Erst später kommen die Spezialisierungen zum Tragen. Bevor Sie Ihre Ausbildung zum Elektroniker beginnen, sollten Sie sich mit den Fachrichtungen bekannt machen. So können Sie später gezielt auf Ihre Vorlieben eingehen.

Verdienst:
1. Lehrjahr 750 – 800
2. Lehrjahr 800 – 850
3. Lehrjahr 850 – 900
3. Lehrjahr 900 – 950

Platz 9: Industriemechaniker

Dieser Beruf handelt im Allgemeinen davon, dass Maschinen jeglicher Art betrieben und gewartet werden müssen. Dabei spielt es eine wichtige Rollen, wie die jeweilige Maschine aufgebaut und zusammengesetzt wird. Denn nur wer versteht, wie etwas funktioniert, kann es bei einem Ausfall auch wieder in Betrieb nehmen. Gänigigerweise dauert die Ausbildung zum Industriemechaniker drei bis dreieinhalb Jahre. Während dieser Zeit lernt der Auszubildende nicht nur die exakte Handhabung für die Montage, Wartung und Demontage von Maschinen, sondern darüberhinaus auch die Programmierung selbiger sowie die Messung und das Auslesen von Fehlern und Fehlfunktionen. Empfehlen würden wir diesen Beruf all jenen, die in den
naturwissenschaftlichen Unterrichtsfächern in der Schule überzeugen konnten. Dazu zählt neben Mathematik auch Physik.

Wie auch bei der Ausbildung zum Elektroniker geht es gängigerweise während des ersten Ausbildungslehrjahres darum, die Grundlagen zu verstehen. In den weiteren Ausbildungslehrjahren kommen die Spezialisierungen zum Tragen. Hier hat der Beruf des Industriemechanikers einige zu bieten: Feingerätebau, Maschinen- und Anlagenbau, Produktionstechnik oder Instandhaltung.

Verdienst:
1. Lehrjahr 800 – 900
2. Lehrjahr 900 – 1000
3. Lehrjahr 1000 – 1100

Platz 8: Kaufmann/-frau im Groß- und Außenhandel

Durch die Zahl 14000 belegt der Kaufmann/-frau im Groß- und Außenhandel den Platz 8 wenn es darum geht,  wie viele Ausbildungsstellen im Jahr 2017 besetzt wurden. Die Ausbildung zum Kaufmann/-Frau im Groß- und Außenhandel verläuft ebenfalls nach dem Dualen System – sprich einem Verbund aus Berufsschule und Ausbildung am Arbeitsplatz. Generell gesprochen, dreht sich bei dieser Ausbildung alles darum, eine Ware zu kaufen beziehungsweise zu verkaufen. Dabei spielt das Gebiet eine entscheidende Rolle. Denn gerade im Außenhandel wird nicht nur innerhalb Deutschlands, sondern auch über die Landesgrenzen hinaus Handel betrieben. Für die Ausbildung zum Kaufmann/-Frau im Groß- und Außenhandel eignen sich besonders all jene Bewerber, die sich in vielerlei Situationen wohl fühlen. So muss beispielsweise des öfteren ein Telefonat auf Englisch geführt oder der Mitbewerber heruntergehandelt werden. Auch in dieser Ausbildung werden während des ersten Ausbildungslehrjahres die Grundlagen vermittelt,  anschließend geht es auch hier in die Spezialisierungen. Zum einen ist hier der Großhandel zu nennen, bei dem es im Groben darum geht, große Betriebe und Großhandelsunternehmen zu betreuen und bearbeiten. Zum anderen der Außenhandel, bei dem der Schwerpunkt gängigerweise im Import und Export von Gütern liegt. Generell abzugrenzen sind die Einsatzgebiete eines Kaufmanns/-frau im Groß- und Außenhandel von den Tätigkeiten eines Einzelhandelskaufmanns

Verdienst:
1. Lehrjahr: 500 – 800
2. Lehrjahr: 800 – 900
3. Lehrjahr: 900 – 950

Platz 7: Medizienische/r Fachangestellte/r

Platz 7 unserer beliebtesten Ausbildungsberufe im Jahr 2017 belegt die Ausbildung zum Medizienische/r Fachangestellte/r. Mit schätzungsweise 15000 neuen Auszubildenden vereint dieser Beruf sehr unterschiedliche Aufgaben und Einsatzgebiete. So können als Medizienische/r  Fachangestellte/r sowohl Sekräterinnen als auch Krankenpfleger/-innen und Verwaltungsfachangestellte gezählt werden. Im Generellen geht es bei diesem Beruf darum, dass Sie den behandelnden Arzt unterstützen. Sei es bei der Vergabe von Kundenterminen, bei der Bereitstellung von Operations- oder Behandlungs-Utensilien oder bei der Aufbereitung der Behandlungsräume.

Sie sehen schon: Es kann sehr vielseitig sein. Gerade als Krankenpfleger werden noch weitere Einsatzgebiete auf Sie zukommen: So legen Sie Verbände an, nehmen Blutprobem oder Gewebeproben, um dem Arzt die notwendigen Vorarbeiten abzunehmen.

Für die Ausbildung zum Medizienische/r Fachangestellte/r eignen sich besonders diejenigen Bewerber, die nicht nur ein gutes Händchen für Patienten, sondern auch für die Arbeit mit dem Computer haben. Gerade in der heutigen Zeit ist es unablässig, dass Sie die gängigen Programme zum Schreiben von Briefen und Tabellen beherrschen. Auch die Rechnungsstellung wird gängigerweise am Computer vollzogen. Sollte vielleicht der Medizienische/r Fachangestellte/r nichts für Sie sein, so können wir Ihnen auch andere tolle soziale Berufe ans Herz legen: Beispielsweise den Sozialpädagogen, den Kranken- und Altenpfleger oder aber auch den Kinderpfleger.

Verdienst:
1. Lehrjahr: 700 – 750
2. Lehrjahr: 750 – 800
3. Lehrjahr: 800 – 850

Platz 6: Industriekaufmann/-frau

Der Ausbildungsberuf des Industriekaufmann/-frau unterscheidet sich vor allem durch eine Tatsache von vielen anderen Ausbildungsberufen: Sie sind nahezu überall einsetzbar. Sei es in allen Wirtschaftsunternehmen oder in Kanzleien, nahezu alle Büros dieser Welt brauchen einen Industriekaufmann/-frau. Und nicht aus Auswahl an möglichen Unternehmen bietet ein breites Spektrum an, auch die unterschiedlichen Abteilungen eines Unternehmens werden während der Ausbildung zum Industriekaufmann/-frau besucht. Denn Sowohl im Marketing, im Vertrieb, in der Buchhaltung oder auch im Einkaufs- und Rechnungswesen können Einsatzgebiete eines Industriekaufmann/-frau liegen. Geeigenet für diesen Beruf sind vor allem all jene Bewerber, die ein gutes Englisch besitzen – denn gerade bei internationalen Unternehmen werden Verhandlungen gängigerweise in Englisch angehalten. Sollte der Beruf des Industriekaufmanns/-frau nichts für Sie sein, sie aber dennoch Interesse an einem kaufmännischen Beruf haben, so bieten wir Ihnen noch weitere tolle Berufe an, zu denen wir auch gleich die passenden Bewerbungsvorlagen mitliefern.

Verdienst:
1. Lehrjahr: 800 – 900
2. Lehrjahr: 900 – 1000
3. Lehrjahr: 1000 – 1050